Nr. 27, Winter 2008

Dear Colleagues,

For the New Year, our Society for Medieval German Studies is pleased to announce five sessions at the 44thCongress on Medieval Studies in Kalamazoo in May 2009. We wish to thank Stephen Mark Carey (Georgia State University) for organizing what promises to be another exciting and valuable program. All of our presenters from Kalamazoo 2008 merit high praise for having made our sessions both valuable and a pleasure to attend.

SMGS also wishes to thank everyone who donated to the Sidney M. Johnson Award for 2009 for their generosity with special thanks to Debra Stoudt (Virginia Tech).

Links to important websites are available under News from Colleagues.

Table of Contents

SMGS Sessions at Kalamazoo 2009

New Books Roundtable

The Sidney M. Johnson Award for 2009

New Books Received for SMGS Review

SMGS Review

News from Colleagues

SMGS Sessions at Kalamazoo 2009

New Research I

“Emotions in Medieval German Literature.”

Presider: Scott Pincikowski (Hood College)

“Emotions in Medieval German Literature.”Presider: Scott Pincikowski (Hood College)“in zorne wunders vil geschiht (Pz 152,13).

Keie and the Codification of Emotions in Middle High German Arthurian Romances”

Stefan Seeber (Universität Freiburg)

“The Medieval Sublime and its Emotions”

C. Stephen Jaeger (University of Illinois at Urbana-Champaign)

“Aporias of the Lament in Albrecht’s Juengerer Titurel

Alexander Sager (University of Georgia at Athens)

New Research II

Rountable: “The Origins of Courtliness 25 Years Later”

Presider: Stephen Mark Carey (Georgia State University)

Discussion Panel: Richard Barton (University of North Carolina at Greensboro), Mark Chinca (University of Cambridge), Albrecht Classen (University of Arizona at Tucson), Rüdiger Schnell (Universität Basel), Alexandra Sterling-Hellenbrand (Appalachian State University)

New Research III

Germania-Romania

Presider: Stephen Mark Carey (Georgia State University)

“Old High German in 9th-Century Fulda”

Hailey LaVoy (University of Notre Dame)

“Germania und Romania in der ´Wielandsage`? Der Meisterschütze Egil und das Runenkästchen von Auzon (British Museum, um 700)”

Max Siller (Universität Innsbruck)

Christianizing the Heathen? The Bridal-Quest Motif in Arabel und Rennewart

Cordula Böcking-Politis (Trinity College Dublin)

“Nuremberg Stadtlob, 1447-1530”

Arthur Groos (Cornell University)

New Research IV

Lives and Legends of the Virgin Mary in Medieval German Literature

Presider: Ann Marie Rasmussen (Duke University)

The Monk’s Miraculous Vision of the Virgin Mary in Chronicles of the Teutonic Order

Ernst Ralf Hintz (Truman State University)

“Viewing the life of Mary: Bruder Philipps Marienleben in a Late Medieval Austrian Manuscript”

Alison Beringer (Colgate University)

“Comparing the Lives of Mary: from Priester Wernher’s Maria to an Anonymous Fifteenth-Century Marienleben from Konstanz”

Karina Marie Ash (University of California, Los Angeles)

New Books Roundtable

Presider: Ernst Ralf Hintz (Truman State University)

Alexander Sager (University of Georgia at Athens) will be presenting his recent contribution to our field:

Minne von maeren. On Wolfram’s Titurel

Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht, 2006)

SMGS looks forward to seeing you at this well-received and enjoyable session at Kalamazoo in 2009.

The Sidney M. Johnson Award for 2009

SMGS is delighted to announce The Sidney M. Johnson Award for the best abstract submitted to SMGS from a graduate student. The recipient for 2009 will be Hailey LaVoy (University of Notre Dame) for her submission “Old High German in 9th Century Fulda.” We are looking forward to hearing her presentation in the SMGS New Research III session at Kalamazoo, May 2009.

New Books Received for SMGS Review

Colleagues interested in reviewing should contact SMGS

Hildegard Elisabeth Keller (editor), Jacob Ruf. Leben, Werk und Studien

5 Bände im Schuber mit 2 CD-Rom, 3350 Seiten, 450 s/w Abbildungen,

Format 17 x 24 cm, gebunden, NZZ libro, 2008

IBSN 978-3-03823-415-9.

Society for Medieval German Studies

Yearbook Spring 2009

You may subscribe to your SMGS Yearbook at the following website:

http://www.avaripress.com

Your $25 subscription also contributes to the Sidney M. Johnson Award.

SMGS Reviews

Claudia Brinker-von der Heyde: Die literarische Welt des Mittelalters. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007.

Das hier anzuzeigende Buch ist eine handliche, leicht lesbare Monographie zur Medien- und Literaturgeschichte zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert im deutschen Sprachraum. Die Autorin navigiert klug zwischen Forschungsresümé und kultur-, sozial- und literaturgeschichtlicher Darstellung und Kontextualisierung von Texten, Themen sowie ausgewählten Handschriften. Dies macht den Gegenstand, der in der jüngeren Forschung mit dem Label „Materialität der Kommunikation“ versehen worden ist, überaus anschaulich und leicht zugänglich. Diese Darstellung ist deshalb sowohl als Übersichtsdarstellung wie auch als Sammlung von Fallstudien sehr willkommen.

Handschriften sind von ihrer Entstehung her immer lokal gebunden und tragen den Stempel ihrer historischen Entstehungsumstände. Beispielsweise ist ihr Schreibort an den dialektalen Einfärbungen der auf ihnen überlieferten Texte zu erkennen, Elemente wie der Prolog oder das Kolophon zeugen oft von involvierten Personen, sei dies nun der Auftraggeber, der Autor, Redaktor oder Kompilator oder auch der Schreiber. Manchmal sind ihre Auskünfte auch verwirrend, beispielsweise wenn ein zugewanderter Schreiber seiner Sprechsprache treu geblieben war oder auch wenn ein Schreiber seiner in einem anderen Dialekt gehaltenen Vorlage sehr eng folgte. Handschriften geben zudem auch Auskunft über die am Ort ansässigen Literaturfreunde und –förderer, über jene Kreise also, die ein Interesse an der mehr oder weniger exklusiv ausgestatteten Schriftlichkeit von Pergament- oder später Papierhandschriften hatten.

Handschriften sind auch heute noch – trotz den inzwischen intensiv vorangetriebenen Digitalisierungsprojekten, dank denen bereits zahlreiche Handschriften online zugänglich gemacht wurden – an einen spezifischen Ort gebunden. Es ist dies der Ort ihrer Aufbewahrung, sehr oft die letzte Station ihrer Überlieferung durch die Jahrhunderte hindurch. Claudia Brinkers Buch wendet sich zwei Orten und einigen herausragenden, dort entstandenen oder aufbewahrten Handschriften besonders eingehend zu: Kassel einerseits, Zürich andererseits. Es handelt sich um die beiden Städte, in denen Claudia Brinker als Professorin, Projektleiterin und Ausstellungskuratorin tätig war bzw. ist.

Das Buch ist wie folgt aufgebaut: Ein erstes, umfangreiches Kapitel („Ein Buch entsteht“) ist den unterschiedlichen buchhandwerklichen Aspekten gewidmet und führt bis knapp über die Schwelle des Buchdrucks. Dieses längste Kapitel stellt Beschreibstoffe vor, die seit der Antike und bis zum Beginn des Buchdrucks verwendet wurden (Papyrus, verschiedene Arten von Pergament, Papier, Wachstafeln), Schreibmaterialien (darunter die fünf grossen Schwungfedern von Gänsen, deren harter Kiel sie zum prädestinierten Schreibwerkzeug machten) sowie die damit verbundenen Tätigkeiten, also das Schreiben und Illuminieren. In diesem Teil wird auch das entsprechende Personal vorgestellt: Schreiberinnen und Schreiber, seien es nun Laien oder Berufsschreiber in der klösterlichen oder städtischen Schreibstube. Sie hinterliessen Spuren, die von ihrer Einstellung zur Schreibarbeit zeugen. Die Kolophone sprechen eine deutliche Sprache, was Freud und Mühsal des Schreibens sowie den von der Kopistin oder dem Schreiber erwarteten Gotteslohn angeht. Zur Mediengeschichte gehört somit auch eine verborgene Geschichte der Emotionen, denn es waren Menschen, die mit ihren Händen die Überlieferungsträger herstellten und beschrieben.

Das zweite Kapitel („Bücher auf Bestellung“) führt in die Literatursoziologie ein, vornehmlich jene der höfischen Gesellschaft des Hochmittelalters und jene der Städte. Mäzene und ihre Motive kommen dabei ebenso zur Sprache wie politische Repräsentationsprogramme durch Kulturleistungen. Besonders anschaulich wird dies bei den Ausführungen zum Codex Manesse.

Das dritte Kapitel („Das Buch und seine Rezipienten“) ist den Rezeptionsmodi und somit einer in der jüngsten Forschung stark beachteten Perspektive gewidmet. Im Zentrum stehen das Hören bzw. Lesen, deren Wechselbeziehung bei der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Wissensvermittlung sowie die jeweilige Funktion des Hörens, Zuhörens, Lesens und Vorlesens in der ‚privaten’ bzw. ‚öffentlichen’ Rezeption. Bereits für die mittelalterliche Medienästhetik sind indes auch andere kognitive Funktionen wesentlich, so die Imagination, die Vorstellungskraft als Grundbedingung sensorieller und intellektueller Aktivität schlechthin, wie Claudia Brinker mit Rekurs auf Thomasin von Zerclære erörtert. Zu dem hier behandelten Fragenkomplex gehören ferner die Wechselbeziehungen zwischen und Verschränkungen von textuellen und piktoralen Elementen in den Handschriften und Frühdrucken.

Das vierte und letzte Kapitel („Autoren und Texte“) sucht zahlreiche Beobachtungen und Lesefrüchte zu einzelnen Werken und deren Produktion und Rezeption zu synthetisieren. Intendiert ist dabei nicht ein systematisches literaturhistorisches oder poetologisches Panorama zur Literatur zwischen 1200 und 1500; vielmehr wollen die abschliessenden Darlegungen das Bewusstsein für verschiedene Autorschaftsprofile und Stile der Selbstdarstellung in der vormodernen Literatur schärfen und – im Einklang mit der jüngeren germanistischen Forschung – überlieferungs- und funktionsgeschichtliche Konstanten hinterfragen.

Das Buch bietet somit in einem grundlegenden Sinne Orientierung über zahlreiche Problemstellungen, welche in der gegenwärtigen Forschung grosse Beachtung funden. Ein besonderes Lob verdienen die zahlreichen Querbezüge, die sich Claudia Brinkers geschickter Technik der polyperspektivischen Argumentation verdanken. Rekurrente Figuren (so etwa Heinrich der Löwe) und Handschriften (beispielsweise prominente Kasseler Handschriften, die Gutenberg-Bibel), die in mehrfach und in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen besprochen werden, tragen wesentlich zur Dichte und Anschaulichkeit der Darstellung bei. Die Leser gelangen nicht nur auf elegante Weise zu einer Fülle von Detailkenntnissen, sondern sie entwickeln auch eine Beweglichkeit in Bezug auf die Betrachtungsperspektiven. Mit Leichtigkeit und Anschaulichkeit werden hier Text-, Medien- und Literaturgeschichte verknüpft.

Die Autorin berücksichtigt die genuine Sinnlichkeit der geistig-intellektuellen Beschäftigung, welche die Medien des Mittelalters ermöglichten, in vielerlei Hinsicht. Das ist ein bedeutsamer Aspekt, der in einer Darstellung mit Übersichts- und Einführungscharakter kaum genug betont werden kann. Ein wenig verwunderlich bleibt deshalb, warum Claudia Brinker nicht wenigstens in ihrem Serviceteil auf die gegenwärtig auf dem Markt verfügbaren Audiomedien mit mittelalterlicher Literatur zu sprechen kommt. Sie tragen in unterschiedlicher Weise der vielzitierten Performativität Rechnung und machen die von der Autorin plausibilisierte Sinnlichkeit wohl mindestens so direkt erfahrbar als die (im Anhang erwähnten) CD-ROMs mit digitalisierten Handschriften. Die elektronischen Reproduktionen bleiben in der Regel meist ebenso stumm wie die in den Schatzkammern aufbewahrten Handschriften selbst – die mittelalterliche Literatur ist ohne Animation durch die menschliche Stimme (die Stimme des Rezitators, Vorlesers oder auch die Stimme des Einzelnen, die aktiv am privaten Leseakt teilnimmt) medienhistorisch kaum adäquat denkbar, wie die Autorin zu Recht darlegt.

Hildegard Elisabeth Keller (Indiana University Bloomington / Universität Zürich)

Judith J. Hurwich, Noble Strategies: Marriage and Sexuality in the Zimmern Chronicle. Sixteenth Century Essays & Studies, 75. Kirksville, MO: Truman State University Press, 2006. Pp. vii, 277. 19 figures and tables.

Cultural-historical information about a social class and its mentality can be easily gleaned from such chronicles as the famous but still much too little studied Zimmern Chronicle, composed by the Swabian Count Froben Christoph von Zimmern in the mid 1560s. This monumental family chronicle contains vast data on a variety of aspects, beginning with the narrow family itself, then extending to the wider circle of noble Swabian families, and also including references to general mores, mentality, ethics, and morality. On the one hand Froben discusses, on the basis of his own notes and those by his father and uncles (especially Johann Werner II) the family history, on the other he also includes a considerable number of short prose narratives with scandalous, erotic, or even sexual content (see now Albrecht Classen, Erotic Tales of Medieval Germany, 2007).

In her impressive monograph, Judith J. Hurwich utilizes this chronicle, and much parallel material, in order to shed light on the family strategies among the sixteenth-century nobility in the Southwest of Germany. She also endeavors to compare the legal and moral norms among that group with those in England, France, and the Iberian Peninsula. Whereas most other contemporary chronicles were composed by professional scribes, Froben wrote the chronicle himself with the assistance of his secretary Johannes Muller, thereby providing a unique, because personal, perspective.

This intriguing study is divided into three parts, the first dealing with the general family strategy pursued by the Zimmern family, focusing on inheritance and dowry, marriage age, intermarriage, and rank of spouse. The second analyzes the actual marriage practices, such as choice of marriage partner, marriage negotiations, and the personal experience of marriage, including happiness and hatred among the partners. The third section, most interestingly, discusses sexual practices, particular with an emphasis on the honor code regarding maintaining concubines, having bastards, and affairs by the male and female family members.

Some of the most fascinating aspects of Hurwich’s study prove to be her effort to examine how the noble families married off their children, that is, with whom, and at what time, and with how much dowry and inheritance, and this always in light of marriage practices in other parts of sixteenth-century Europe for comparison’s sake. One feature, for instance, proves to be that the nobility tended to marry the daughters off at a maximum rate, irrespective of the social class of the marriage partner (meaning, down), whereas the sons normally tried to marry up or were pushed to do so.

Of course, the situations often differed considerably, and the trend outlined above is then tested carefully in light of the Zimmern chronicle in the subsequent chapter. Hurwich observes, for instance, that there were numerous cases of young women who married without familial consent, but they did not experience a real financial loss thereby because increasingly individual wishes regarding marriage partners were accepted because “affection became an important factor in the choice of a spouse among urban elites” (124) and, as we can add now, among the nobility as well, though there pragmatic, i.e. economic and political, interests continued to dominate, leading to extensive negotiations concerning the marriage.

The author offers convincing supporting evidence both from general research and from the Zimmern chronicle, indeed a rich source of relevant material regarding sixteenth-century noble marriage practices. Of course, as she also illustrates in the seventh chapter, the nobility experienced many internal conflicts and faced many struggles because of illicit affairs. The chronicle proves to be most telling in this regard, both in its historiographical and fictional components, especially because both the author Froben and many of his contemporaries of whom he also reports experienced challenges of various kinds, although they hardly resorted to legal means to settle difficult or harsh cases.

The details within marriage, hence primarily the topic of sexuality, forms the focus of the eighth chapter where Hurwich discusses premarital sex, extramarital affairs, bastard children, and the subjective evaluation of affairs initiated by women (negatively viewed) and those initiated by men (mostly tolerated), strongly reflecting a continuing patriarchal power structure. The last two chapters turn to the role of concubines and bastard children in particular, as presented in the Zimmern chronicle, but also in many other sources in early-modern Europe. The legal status of illegitimate children differed widely, depending on local customs, dynastic approaches to this matter, and the role of the church, not counting the need of individual families to utilize bastard children to occupy important positions in the upper administration and the church. Froben von Zimmern did not criticize bastardy on the basis of religion and morality, but on the basis of pragmatic and financial concerns.

Over all, this is a remarkable study on social-economic, legal, religious, and cultural-historical conditions in Southwest Germany during the sixteenth century mostly based on this rich chronicle, but also on numerous other contemporary sources.

Albrecht Classen (University of Arizona)

SMGS News from Colleagues

Helmut Brall-Tuchel (Lehrstuhl für Ältere deutsche Sprache und Literatur, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) has been a guest professor in Jakarta this past year as well as speaking at two exhibitions in a lecture series at Villa Erckens in Grevenbroich on his latest work: Helmut Brall-Tuchel, Folker Reichert, Rom Jerusalem Santiago: Das Pilgertagebuch des Ritters Arnold von Harff, , 2007, ISBN 978-3-412-20026-8. brall@phil-fak.uni-duesseldorf.de

Albrecht Classen (University of Arizona) has a new translation now available:

(University of Arizona) has a new translation now available:The Poems of Oswald von Wolkenstein: An English Translation of the Complete Works (1376/77-1445). In the series, The New Middle Ages (New York: Palgrave Macmillan, 2008), xi, 253 pp. 4.ill. aclassen@u.arizona.edu

Graeme Dunphy (Universität Regensburg), General Editor, has completed the final phase of the imposing Brill project: Encyclopedia of the Medieval Chronicle.

Winfried Frey (Universität Frankfurt) has completed an extended study that SMGS recommends to all its members: Das Judenbild in den Flugschriften des 16. Jahrhunderts. Kontinuität und Wandel. Nordhausen: Bautz 2008. ISBN 978-3-88309-470-0.

Francis G. Gentry (The Pennsylvania State University/University of Wisconsin-Madison, emeritus), in addition to being one of the few scholars of his generation to be honored by a Festschrift: (Nu lôn’ ich iu der gâbe, Kümmerle Verlag 2003), was awarded the Bundesverdienstkreuz am Band on November 14, 2008 from the German Consul General in New York.

Karl Heinz (Institute for the Research on Ecclesiastical Sources IEEkQ) provides an expanded website for the Virtual Archive of Historical Documents in Central Europe. The website www.monasterium.net provides unlimited access to numerous original historical sources dating from the Early Middle Ages up to the present time The MOM archive offers valuable research opportunities to all interested SMGS colleagues.

You may contact Karl Heinz at karl.heinz@monasterium.net for additional information. SMGS wishes to thank him for continuing this invaluable work.

Sibylle Jefferis (University of Pennsylvania) has a new contribution that SMGS colleagues will find of interest:

Sibylle Jefferis (ed.):Current Topics in Medieval German Literature: Texts and Analyses (Kalamazoo Papers 2000-2006), Göppinger Arbeiten zur Germanistik 748, Kümmerle Verlag, 2008. ISBN: 978-3-86758-003-8. Contributors include: Karina Marie Ash; Albrecht Classen; Maria Dobozy; Maria Elisabeth Dorninger; Ernst Ralf Hintz, and Sibylle Jefferis.

William Layher (Washington University in St. Louis) completed a successful sabbatical year in Bamberg (2007-2008) and has just presented at the MLA conference in San Francisco on “Sound as Narcotic in Gottfried’s Tristan: Petitcreiu’s Bell.”

Leslie Morgan (Loyola College in Maryland) invites colleagues in German Medieval Studies on behalf of The Société Rencevals to contribute to Olifant. You may contact: lmorgan@loyola.edu for additional information.

Ulrich Müller (Universität Salzburg), Werner Wunderlich (Universität St. Gallen) in colaboration with Bettina Hatheyer, Elke Renner, Margarete Springeth and Ruth Weichselbaumer have published the final volume in the Mittelalter Mythen-Serien: Burgen, Länder, Orte, Vol. 5. (UVK, 2008) ISBN 978-3-89669-636-6.

Sara S. Poor (Princeton University) won the John Nicholas Brown Prize for the best first book, Mechthild of Madgeburg and her Book: Gender and the Making of Textual Authority (University of Pennsylvania Press, 2004).

Alexander Sager (University of Georgia at Athens) has made an audiobook-type recording of Iwein, which is available for free download as a podcast. The site is:

http://sagemaere.libsyn.com/

Siegrid Schmidt (Universität Salzburg) and Paola Schulze-Belli (University of Triest) have recently conducted a colloquium entitled “Krieg und Frieden im Mittelalter” (in Literatur, bildenden Kunst und Historie) in Triest, Italy.

James A. Schultz (University of California, Los Angeles) presented his recent book, Courtly Love, the Love of Courtliness, and the History of Sexuality (University of Chicago Press 2006) at an exciting SMGS session in his honor this past Kalamazoo 2008.

Max Siller (Universität Innsbrück) presented at conferences in Sevilla, Amiens, Sterzing, Ravenna-Exkursion through out 2008. SMGS is delighted that he will be presenting for us again at Kalamazoo 2009.

Astrid M. Weigert (Georgetown University), book review editor for “The German Quarterly,” requests that SMGS colleagues interested in reviewing contact her at weigerta@georgetown.edu to insure that each volume of GQ has reviews from the medieval and early modern period. A major difficulty has been finding competent reviewers, especially when time and energy are in short supply. SMGS applauds everyone who contributes to our field in this capacity.

The SMGS News & Reviews is edited by Ernst Ralf Hintz (Truman State University).

We wish to thank our technical expert, Ben Ogden, for his expertise in providing the online version with both readability and elegance. We also wish to thank the Division of Language & Literature at Truman State University for its support of this publication.

The SMGS readership continues to grow steadily as is the interest in receiving the SMGS News & Reviews online. Should you wish to contribute to the section on SMGS News from Colleagues or if you know of a colleague who would be interested in membership (there are no dues), you may contact me at ehintz@truman.edu or fax (660-785-7486), or write to the following address: Ernst Ralf Hintz, German and Medieval Studies, Truman State University, Department of Classical & Modern Languages, McClain Hall 310, Kirksville, MO 63501-4221 (U.S.A.).

The next issue of the SMGS News & Reviews appears in April, 2009

On behalf of Stephen Mark Carey and Ernst Ralf Hintz,

All good wishes from SMGS for the New Year 2009!